Vinophiler, friaulisch-bayerischer Genussabend


Die italienische Handelskammer München-Stuttgart, die Agentur zur Agrar-Entwicklung der Region Friaul Julisch Venetien ERSA  und das Consorzio DOC-FVG luden in das Eataly in der Schrannenhalle München ein, um über die Richtlinien der neuen Bezeichnung DOC Friuli zu informieren.

Mit der neuen Bezeichnung DOC Friuli will das Consorzio DOC-FVG beim Handel und beim Verbrauchern eine bessere Erkennbarkeit erreichen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Weine aus dem Friaul auf den internationalen Märkten stärken.



Im Anschluss konnten die Gäste ein eine Auswahl der ersten auf Flaschen gefüllten Weine der DOC Friuli zu verkosten. Dazu wurde Fingerfood aus typischen friaulischen Produkten wie Montasio Käse und San Daniele Schinken, zubereitet von einem bayerischen Koch, gereicht.

Friaul Julisch Venetien gehört zu den Spitzenregionen Italiens. Zahlreiche Gründe spielen hierfür eine Rolle. Zu Beginn der 1970er Jahre erfolgt die große Wende im Weinbau, als hier in der Region die stilistische Revolution der italienischen Weißweine ihren Anfang nimmt. Eleganz paart sich jetzt mit Fülle und Ausdruckskraft; die Duftnoten sind eindeutig und leicht bestimmbar. In wenigen Jahren werden die bis dahin geltenden Qualitätsparameter überschritten und neu geschrieben.

Friaul Julisch Venetien produziert derzeit 80% aller italienischen Edelreiser, d.h. 30% der EU-Gesamterzeugung und 25% der Weltproduktion. Am Anfang der langen Weinbaugeschichte dieser Region standen die positiven Erkenntnisse des IV. Österreichischen Weinbaukongresses, der 1891 in Görz (damals Teil der Donaumonarchie) stattfand. Zwei bedeutende Entscheidungen, die bei diesem Kongress getroffen wurden, veränderten die Geschichte des Weinbaus in Europa und in Friaul Julisch Venetien.

Erstens wurde beschlossen, gegen die Reblaus vorzugehen. Dieses Insekt, befiel die Wurzeln der Rebstöcke und hatte damals bereits verheerende Schäden in den Weingebieten Europas verursacht. Zur Bekämpfung wählte man amerikanische Unterlagen, die gegenüber der Reblaus resistent waren, und veredelte sie mit europäischen Sorten.

Es war ein wichtiges Unternehmen, denn es bedeutete, dass alle Weingärten neu ausgepflanzt werden mußten. Die zweite Entscheidung betraf lokale Weinbauprobleme. Es sollten nämlich “die für die Görzer Gegend am besten geeigneten Reben ausfindig gemacht werden”. Die Debatte schloss mit der Empfehlung, neben den heimischen Sorten auch französische Weinstöcke zuzulassen.

Diese beiden Entscheidungen führten einerseits zur Entstehung der Rebschulen in der Region, da die österreichischen Teilnehmer festlegten, dass der ideale Ort zur Produktion der amerikanischen Unterlagen die Gegend um Aquileja war, wo sandiger Boden und mildes Seeklima die beste Vorausssetzung boten. Andererseits legte diese Entscheidung auch den Grundstein für den Erfolg der friaulischen Önologie, die in den 70er Jahren des 20. Jh. ihren Höhepunkt erreichte. Die Ahnenväter hatten die richtige Intuition gehabt.

Zurück zum 21. Jarhundert. Im Weinbau macht sich heute eine Gruppe von Fachleuten als “Rebenexperten” einen Namen. Ein neuer Rebenschnitt und viele Handgriffe kommen zur Anwendung, um den Weingarten zu erhalten, wenn nicht gar zu verbessern. Somit konnte ein Beruf vorm Aussterben bewahrt und die erste Rebschnittschule Italiens gegründet werden.

1970 gründen Mario Casamassima und Isi Benini die Zeitschrift “Il Vino”, die zum Sprachrohr der aufstrebenden Weinfachwelt in Friaul Julisch Venetien wird. Fast zeitgleich ruft Teo Pizzolini in seiner Vinothek “Speziaria pei Sani” in Udine die regionale Sektion der Italienischen Sommelier-Vereinigung ins Leben.

1975 beschließen einige zukunftsweisende Winzer anläßlich der Preisverleihung des Risit d’aur (goldener Edelreiser) in Percoto, alte heimische Sorten wieder anzubauen. Der Preis war ins Leben gerufen worden, um die gesetzlich nicht zugelassenen autochthonen Sorten wie Pignolo, Schioppettino und Tazzelenghe vor dem Aussterben zu retten.

Diesen Winzern ist es zu verdanken, dass diese und andere bodenständige Sorten wieder angepflanzt und aufgewertet wurden. Damals gab es in Italien nicht einmal ansatzweise den heutigen Trend zu autochthonen Sorten, mit denen heute die Weinherstellung vor der Globalisierung und der Eintönigkeit bewahrt werden soll.

1981 wird zum ersten Mal ein Weißwein der Region im Barrique ausgebaut, mit dem Ziel, die Weißweine aus Friaul Julisch Venetien aufs gleiche Podest mit den großen internationalen Weinen zu stellen. Diese Bewegung der Intellettuali del vino (Weinintellektuelle) hat ihren Befürworter in Luigi Veronelli, dem exquisiten Weinkenner, Kulinarik-Experten und eigentlichem Vater der Weinrenaissance in Italien.

Doch Mühe und Engagement allein genügen nicht: die Göttin Fortuna mit den verbundenen Augen, das Glück also, spielt auch ein erhebliche Rolle. Es ist nämlich ein Glücksfall, dass es in Friaul Julisch Venetien auf so kleinem Raum so viele verschiedene Weinbaugebiete mit so unterschiedlichem Klima gibt, die geradezu berufen scheinen, Weine höchster Qualität hervorzubringen.

Unterschiedliche Boden- und Klimaverhältnisse haben dazu geführt, die Region in zehn DOC- und drei DOCG-Gebiete zu unterteilen. Im Flachland sind es Annia, Aquileia, Grave, Isonzo und Latisana; hinzu kommen das felsige Hochplateau auf dem Karst und die Hügelgebiete Colli Orientali – mit den beiden Kronjuwelen Picolit, Ramandolo und Rosazzo, die die DOCG-Bezeichnung führen – sowie der Collio, der das allererste DOC-Gebiet war.

Dann gibt es noch die beiden länderübergreifenden DOC-Gebiete Lison-Pramaggiore und Prosecco. Dank der geographischen und klimatischen Besonderheiten sowie der Geschichte von Friaul Julisch Venetien hat der Weinbau hier eine ganz besondere Entwicklung durchlaufen, die sich in der Weinkultur und in der Vielfalt der autochthonen und internationalen Sorten dieser Region wiederspiegelt. Über 1.500 Weinbetriebe produzieren jährlich etwa 80 Millionen Flaschen, die dann weltweit auf der Weinkarte der renommiertesten Restaurants auftauchen.





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Perlen des Friaul: Eine genussvolle Cabrio-Tour



Friauls Via dei Sapori


Beim „I Solisti del Gusto di Friuli Venezia Giulia Via dei Sapori“-Abend im Palais Lenbach präsentierte das Consorzio Friuli Venezia Giulia Via dei Sapori raffinierte Gerichte, großartige Weine und erlesene Feinkost von 7 Spitzengastronomen, 22 Winzern und Brennern sowie 11 Feinkostproduzenten.

Das Consorzio Friuli Venezia Giulia Via dei Sapori wurde im Jahre 2000 von 20 Top-Gastronomen gegründet. Daraufhin schlossen sich weitere 40 Betriebe, darunter insbesondere Winzer und Feinkostproduzenten an. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die lokalen Spezialitäten und die Kultur der Region Friaul-Julisch Venetien zu fördern.

„Zusammen vertreten wir das Beste, was die Region zu bieten hat.“ Ein visionäres Projekt, dem es gelungen ist, das gemeinsame Interesse der Region vor die persönlichen Interessen der Produzenten zu stellen. Die Spitzengastronomie bringt zusammen, was zueinander gehört: die Nachhaltigkeit für die Gegend, das Wohlbefinden des Gastes, den Tourismus sowie die Freude am Genuss.

Die Mailändische Universität Bocconi hat dieses Nachhaltigkeitskonzept bereits 2012 in einer Fallstudie behandelt. Die Gastronomen der „Via dei Sapori“ vertreten die hochwertigen und erstklassigen Produkte der Region. Sie geben damit einen Überblick über die hervorragenden Qualitäten, die die Region zu bieten hat.

In der beeindruckenden Bandbreite der regionalen Produkte, auch in der Regionalküche, spiegeln sich zahlreiche kulturelle Einflüsse, viele Mikroklimata und diverse Bodenstrukturen wider. Eine Region, die es zu entdecken gilt.

Vor Ort waren die Restaurants Al Gallo, Al Grop, Da Nando, Ilija, Là di Moret, Lokanda Devetak und Sale e Pepe sowie die Winzer und Brenner Bastianich, Castello di Buttrio, Castello di Spessa, Di Lenardo, Edi Keber, Ermacora, Eugenio Collavini, Forchir, Jermann, La Viarte, Le Monde, Livio Felluga, Livon, Marco Felluga, Petrussa, Ronco delle Betulle, Sirch, Venica & Venica, Villa Parens, Vistorta und Nonino Distillatori

www.friuliviadeisapori.it




Friulano on Tour


Bild: Weingut De Claricini

Ein Weinverkostung mit Weingütern aus Friaul Julisch Venetien gab es im The Charles Hotel in der Sophienstrasse in München. Eingeladen hatte die PromoTurismoFVG, zusätzlich wurde eine geführte Weinverkostung mit der Foodjournalistin Monika Kellermann angeboten.

Das Friaul ist eine Region großer Weißweine mit acht DOC-Gebieten (Kontrollierte Ursprungsbezeichnung), drei DOCG-Gebieten (Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung) und zwei interregionalen DOC-Gebieten, 1500 Weinbaubetrieben mit fast 20.000 ha, die 80 Mio. Flaschen pro Jahr erzeugen.

Ramandolo, Picolit und nicht zu vergessen der Friulano sind die bekanntesten Weine. Der friaulische Weinbau widmet sich traditionell einer Qualitätsproduktion und ist im letzten Jahr fast vollständig auf DOC-/DOCG-Weine umgestiegen, die jetzt 90% der Gesamtmenge erreichen.

In Friaul liegen die Wurzeln des Weinbaus, da hier gegenwärtig 80% der italienischen Stecklinge erzeugt werden, was 30% der EU- und 25% der Weltproduktion entspricht. Die 8 DOC-Gebiete sind Carso, Friuli Colli Orientali, Collio, Friuli Aquileia,Friuli Grave, Friuli Isonzo, Friuli Latisana; die3 DOCG-Gebiete sind Picolit, Ramandolo und Rosazzo.



Diese Weingüter zeigten ihre Weine:

Brotto Marcello, Via del Capitello, 31, 34077 Ronchi dei Legionari GO, DOC Friuli Isonzo, www.brottomarcello.it

Conte d'Attimis - Maniago, Via Sottomonte, 21, 33042 Buttrio UD, DOC Friuli Colli Orientali, www.contedattimismaniago.it

Dario Coos, Via Ramandolo, 5, 33045 Nimis UD, DOC Friuli Colli Orientali DOCG Ramandolo, www.dariocoos.it

De Claricini, Via Benvenuta Boiani, 4, 33040 Moimacco, UD, DOC Friuli Grave, www.declaricini.it

Dri Giovanni Il Roncat, Via Pescia, 7, 33045 Ramandolo, UD, DOC Friuli Colli Orientali + DOCG Ramandolo, www.drironcat.com

Drius, Via Filanda, 100, 34071 Cormons GO, DOC Collio + DOC Friuli Isonzo, www.driusmauro.com

Genagricola, Località Poggiobello, 12, 33055 Oleis (UD), DOC Friuli Colli Orientali, www.letenutedigenagricola.it

Humar, 20 Loc. Valerisce, 34070 San Floriano del Collio GO, DOC Collio, www.humar.it

La Magnolia, Via Cormons, 169, Cividale del Friuli UD, DOC Friuli Colli Orientali, Bed & Wine: 4 Doppelzimmer zum Übernachten, www.vinilamagnolia.it

La Sclusa, via Strada di Sant'Anna, 7/2, 33043 Cividale del Friuli UD, DOC Friuli Colli Orientali, Bed & Wine: Übernachten im "Corte San Biagio" mit 6 Doppelzimmer, www.lasclusa.it

Livon, Via Montarezza, 33, 33048 Dolegnano UD, DOC Friuli Colli Orientali + DOC Collio DOC Friuli Grave, Bed & Wine: Übernachten in der "Villa Chiopris" mit 9 Zimmer + 3 Wohnungen, www.livon.it

Perusini, Via Torrione 14, 33040 Corno di Rosazzo, DOC Friuli Colli Orientali, mit eigenem Restaurant Al Postiglione, Bed & Wine: 11 Wohnungen zum Übernachten, www.perusini.com

Polencic Isidoro, loc. Plessiva n. 12, 34071 Cormons (GO), DOC Collio, Bed & Wine: 3 Dreibettzimmer zum Übernachten, www.polencic.com

Ronc di Guglielmo, Via Cormons, 197, 33043 Spessa UD, DOC Friuli Colli Orientali, www.roncdiguglielmo.com

RoncSoreli, Località Novacuzzo, 46 - 33040 Prepotto (UD), DOC Friuli Colli Orientali, www.roncsoreli.com

Stroppolatini, Str. di Prepotto, 21, 33043 Cividale del Friuli UD, DOC Friuli Colli Orientali, Bed & Wine: Übernachten kann man in den "Casali del Picchio" mit 6 Doppelzimmer + 2 Wohnungen, www.stroppolatini.it

Valentino Butussi, Via Prà di Corte, 1 33040 Corno di Rosazzo UD, DOC Friuli Colli Orientali, Bed & Wine: Übernachten kann man in der "Villa Butussi" mit 8 Doppelzimmer/Vierbettzimmer + 2 Wohnungen, www.butussi.it

Valpanera, Via Trieste, 5/A – 33059 Villa Vicentina (UD), DOC Friuli Aquileia, www.valpanera.it

Valter Scarbolo, Via Lauzacco, 4, 33050 Pavia di Udine (UD), DOC Friuli Grave, mit eigener Trattoria La Frasca, www.scarbolo.com

Villa Russiz, Via Russiz, 4, 34070 Capriva del Friuli (GO), DOC Collio, www.villarussiz.it

Vini La Delizia, Viale Udine 24 , 33072 Casarsa della Delizia (PN), DOC Friuli Grave, www.ladelizia.com


Weitere Info bei http://www.vinoesapori.it sowie auf www.turismofvg.it




Fischgenuss aus Friaul-Julisch Venetien


Zu einer besonderen Veranstaltung zum Thema Fischgenuss aus Friaul-Julisch Venetien lud die Italienische Handelskammer München Stuttgartin das im Restaurant „Adriatico by Lucio Pompili“ im Eataly München Schrannenhalle.

Während des Abends wurden typische Meeresspezialitäten der Region Friaul-Julisch Venetien verkostet. Sternekoch Lucio Pompili verwöhnte die Gäste mit einer Menüvariation von hochwertigen Fischspezialitäten aus dem Golf von Triest verwöhnen.

Die Veranstaltung ist Teil einer Initiative Fish Very Good der Aktionsgruppe Gruppo di Azione Costiera Friuli Venezia Giulia zur Entwicklung des Wirtschaftszweiges Fischerei und Aquakultur. Außerdem wurde wurde eine neue, in 4 Sprachen verfügbare App FishTourFvg corgestellt, die dem Naturtourismus und der Fischerei in den Küstengebieten von Friaul-Julisch Venetien gewidmet ist.


Alessandro Marino, Geschäftsführer der Italienischen Handelskammer in München. "So fördern wir Fischprodukte aus einer Region, die nahe am bayerischen Markt ist, und ,dank einer kurzen Lieferkette, den Verbrauchern im Vergleich zu Produkten, die von weiter her kommen, größere Sicherheit in Bezug auf Qualität und Frische geben.“


Einige saisonale und lokale Fische aus der Region Friaul Julisch Venetien:

DER WOLFBARSCH (BRANZINO): Die Eigenschaften: Zartes Fleisch und sehr feinen Geschmack. Typische Zubereitungen und Gerichte: Wolfsbarsch in der Salzkruste; gebackene Wolfsbarsch mit Kartoffeln und Gemüse der Saison; gedünstet Seebarsch mit frisch zubereiteten Saucen. Beste Monate : April und November, aber den Wolfsbarsch kann man das ganze Jahr über kosten.

DIE GOLDBRASSE ODER DIE DORADE (ORATA): Die Eigenschaften: Schmackhaftes Fleisch, der Geschmack ist intensiver als Seebarsch. Typische Gerichte: Gegrillte Dorade; Dorade mit Gemüse und Bratkartoffeln; Die Filets von der Dorade mit Kartoffel-Kruste oder Kruste Aubergine; Beste Monate : Oktober und Januar, aber auch das ganze Jahr.

DER STEINBUTT (ROMBO, ROMBO CHIODATO): Die Eigenschaften: Der Steinbutt ist ein Plattfisch. Zartes Fleisch und weich, der Steinbutt erreicht großen Größen. Typische Gerichte: Gebackener Steinbutt mit Kartoffeln und Gemüse; Typische Steinbutt-Suppe (Brodetto ist eine Fischsuppe) mit weißer Polenta,der Maisbrei aus weißen Körnern, aus die Gegend von Grado; Steinbutt-Filet mit Gemüse. Beste Monate: September, Dezember, Januar und Februar, aber auch das ganze Jahr.

DIE SEEZUNGE (SOGLIOLA): Die Eigenschaften: Die Seezunge ist auch ein Plattfisch, Zartes Fleisch und weich, ist der Geschmack der Seezunge bei Kindern sehr beliebt. Typische Zubereitungen und Gerichte: Die Seezunge muss man schnell kochen, “Sogliola alla Mugnaia” die Seezunge mit Mehl und Butter; gebackene Seezungenfilets.

DIE SARDELLEN (SARDONE): Die Eigenschaften: Typische kleine Sardellen oder Sardinen. Weißes, zartes Fleisch. Typische Gerichte: frittierte oder panierte Sardoni; Sardoni in Saor, frittierte Sardoni mit Zwiebel und Essig. Beste Monate: alle wärmeren Monaten, Sommer.

DER KALMAR  TINTENFISCH (CALAMARO): Die Eigenschaften: Der Kalmar hat schmackhaftes, weißes Fleisch. Typische Zubereitungen und Gerichte: Frittierte Kalmari; gefüllte Tintenfische; Tintenfischsauce mit Pasta; Tintefische Risotto.

SEPIEN / ECHTE TINTEFISCHE (SEPPIE): Die Eigenschaften: Die Sepien haben schmackhaftes Fleisch. Dieses Fleisch ist ideal für viele Gerichte. Typische Gerichte: geschmorter Tintenfisch mit Polenta, Risotto mit Tintenfisch; gegrillte Sepie; Sepie im Salat; Nudeln mit Sepie. Beste Monate: Oktober, November, Dezember und April.

MIESMUSCHELN / PFAHLMUSCHELN (COZZE): Die Eigenschaften: Weichtieren mit intensivem Geschmack und salzigem Geschmack des Meeres. Typische Gerichte: Miesmuscheln in der Suppe mit Croutons; panierte Miesmuscheln; Miesmuscheln in Tomatensauce gekocht; Spaghetti mit Miesmuscheln un Tomatensoße. Die frische Miesmuscheln müßen frisch sein und geschlossen. Vor dem Kochen müssen die Miesmuscheln noch leben. Die Miesmuscheln, die nach dem Kochen geschlossen bleiben, sind ungenießbar. Beste Monate: Sommer, aber sie essbar sind das ganze Jahr über.

TEPPICHMUSCHEL,VENUSMUSCHEL (VONGOLE): Die Eigenschaften: Die Teppichmuscheln,die man in der Region Friaul-Julisch Venetien geniessen kann, sind kleine leckere Meeresfrüchte. Typische Gerichte: Spaghetti mit Venusmuscheln; Risotto mit Venusmuscheln; Die Teppichmuscheln in der Suppe mit Croutons. Beste Monate: ganzjährig, besonders im Winter und im März.

Zu Fisch aus FVG unter www.fishvergood.it



Weinwelt  Friaul Julisch Venetien


Im Hotel Mandarin Oriental fand eine Verkostung der Weine aus dem Friaul, einer der besten Weissweingegegenden Italiens, mit 26 lokalen Winzer statt.




Friaul Julisch Venetien ist eine Schatzkammer für Weinkenner mit einer Vielfalt an spannenden Weißweinsorten, ob einheimisch oder eingebürgert aus Frankreich. Insbesondere mit dem Wein Friulano besitzen die Winzer ein Juwel, das seine Herkunft im Geschmack trägt und immer heller strahlt. Basierend auf die einheimische Rebsorte Tocai friulano gibt es den Friulano als Rebsortenwein und als anspruchsvollen Weißweinblend.

Der Friulano ist ein eleganter und fast samtweicher Wein, zu dessen grundlegenden Charakteristika die ausgewogene Säure und ein Hauch von Bittermandel im Nachhall gehören. Perfekt ist er als Aperitif, ausgezeichnet passt er zu leichten Antipasti oder Minestrone. Die kräftigeren Weine trinken sich gut auch zu gebratenem Fisch, Geflügel und Kalbfleisch.

Auf einem kleinen geographischen Gebiet gibt es zehn Anbaugebiete mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung: acht DOC und zwei Süßweine mit DOCG-Status. Auch die robusten Rotweine haben sich neben den aromatischen Weißweinen ihre Anerkennung verdient. Für die Wein- und Speisenkombination bietet sich nicht nur die raffinierte lokale Küche an, die ganze kulinarische Welt steht den charaktervollen Weinen aus Friaul Julisch Venetien offen.


Die teilnehmenden Winzer waren

Aquila del Torre — www.aquiladeltorre.it
Borgo San Daniele — www.borgosandaniele.it
Bortolusso Cav. Emiro — www.bortolusso.it
Castello di Rubbia — www.castellodirubbia.it
Castello di Spessa — www.paliwines.com
Comelli Paolino — www.comelli.it
De Claricini — www.declaricini.it
El Clap — www.elclap.it
Eugenio Collavini Viticoltori — www.collavini.it
Fondazione Villa Russiz — www.villarussiz.it
Grandi & Gabana — www.grandiegabana.it
Humar — www.humar.it
Kovac — www.kovac.it
Le Favole — www.lefavole.com
Le Vigne di Zamò — www.levignedizamo.com
Lis Fadis — www.vinilisfadis.it
Lorenzon - I Feudi di Romans — www.ifeudi.it
Paolo De Lorenzi — www.delorenzivini.com
Pascolo Alessandro — www.vinipascolo.com
Principi di Porcia — www.porcia.com
Scarbolo — www.scarbolosergio.com
Talis Wine — www.taliswine.it
Tenute Tomasella — www.tenute-tomasella.it
Toros — www.vinitoros.com
Valpanera — www.valpanera.it
Zorzettig — www.zorzettigvini.it

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