Ausstellung „EmobilEmotion" am Tegernsee


Elektromobilität selbst erleben: Das war das Ziel der Ausstellung „EmobilEmotion – 1. Tegernseer Stromlinien“ am Samstag, 20. Mai 2017 auf dem Parkplatz des Hotels Bachmair Weissach in Kreuth am Tegernsee. Diverse Modelle aktueller E-Autos, E-Roller und E-Bikes unterschiedlicher Hersteller standen für Probefahrten bereit, darunter auch Modelle, die bisher noch nicht auf dem Markt sind.

Die Begeisterung für das elektromobile Fahrgefühl – geräuscharme Fortbewegung, rasante Beschleunigung, Energierückgewinnung beim Bremsen – kann nur erleben, wer sich selbst hinter das Steuer setzt. Dazu hatten Besucher der Ausstellung „EmobilEmotion – 1. Tegernseer Stromlinien“ am Tegernsee bei Probefahrten die Gelegenheit.

Auf dem 4.000 qm großen Parkplatz des Hotels Bachmair Weissach konnten sie zudem den unmittelbaren Vergleich anstellen. Denn von Audi, BMW, Citroën und Hyundai über Kia, Lexus, Mercedes und Mitsubishi bis hin zu Porsche, Renault und VW waren hier zahlreiche Marken mit ihren aktuellen Modellen vertreten. Genauso vielfältig waren dabei die Antriebsarten: Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle sowie rein elektrische Autos wurden präsentiert.

Darunter bisher unveröffentlichte Modelle der Marken Mini und Smart. Ein weiteres Ausstellungs-Highlights ist ein echter Le Mans-Sieger und Weltmeister: Eine Ausstellungsversion des Porsche 919 Hybrid. Der Rennwagen ist nicht nur erfolgreicher Langstreckenmotorsportler, sondern auch Technologie-Testlabor für alle anderen Porsche Sportwagen. Somit finden sich die Antriebs-Innovationen von der Rennstrecke letztendlich im täglichen Straßenverkehr wieder.

„Unser Ziel ist, dass Bayern zum Vorbild für Elektromobilität wird. Gerade für das Automobilland Bayern ist es wichtig, dass der Markteinstieg von alternativen Antriebstechnologien gelingt. Erfolgreich kann diese Mobilitätsform aber nur sein, wenn die Bürger diese annehmen und sich immer mehr Autofahrer für nachhaltige, moderne und klimafreundliche Verkehrsmittel entscheiden. Genau deshalb sind Veranstaltungen wie die ‚EmobilEmotion – 1. Tegernseer Stromlinien‘ so wichtig“, sagt Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Zusammen mit Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach, und Josef Bierschneider, Erster Bürgermeister der Gemeinde Kreuth, übernimmt sie die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. „Es steckt zurzeit jede Menge Bewegung in der E-Mobilität. Diesen Schwung wollen wir nutzen, um für unsere Region ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu entwickeln. Eine e-mobile Ausstellung in dieser Form kann hierfür ein wichtiger Startpunkt sein, weil sie einem die Vielzahl und Vielfalt der bestehenden Möglichkeiten vor Augen führt“, fasst Wolfgang Rzehak zusammen.

Wie alltagstauglich ist E-Mobilität heute? Macht ein E-Auto für meine Bedürfnisse Sinn? Was muss ich beim Umstieg beachten? Bei den „1. Tegernseer Stromlinien“ stehen Experten auf dem Ausstellungsgelände für diese und weitere Fragen bereit und informieren rund um die Themen Reichweite und Lade-Infrastruktur.

„Das Interesse an E-Mobilität ist hoch und steigt weiter. Als regionaler Stromanbieter ist es für uns und die Nutzer wichtig, die optimalen Voraussetzungen im Tal zu schaffen“, sagt Manfred Pfeiler, Geschäftsführer des E-Werks Tegernsee. Das Unternehmen ist Premium-Partner von „EmobilEmotion – 1. Tegernseer Stromlinien“. E-Mobilität – das sind aber nicht nur Autos, sondern auch Kleinfahrzeuge. Über die neuesten Trends bei E-Rollern, E-Bikes und Co. können sich Interessierte auf der Ausstellung ebenfalls umfassend informieren.

https://www.emobilemotion.de/1-tegernseer-stromlinien



Vergangene Events

Ausstellung "Aufgeladen! - Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit "

Elektromobilität, ein vorübergehender Hype oder wird sie unsere Mobilität verändern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausstellung "Aufgeladen! - Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit", die am 18. Dezember 2012 im Verkehrszentrums des Deutschen Museums eröffnet wurde und bis 15. September 2013 dauert.
      
       



Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl , Generaldirektor des Deutschen Museum, und einem Grußwort von Oberbürgermeister Christian Ude hörten die zahlreichen geladenen Gäste gespannt den Vortrag "Be Mobility" von Prof. Dr. Andreas Knie, Geschäftsführer des, InnoZ Berlin. 

Eine Einführung in die Ausstellung gab Sylvia Hladky, Hauptabteilungsleiterin Landverkehr, Deutsches Museum, dannach gab es die Führung durch die Ausstellung. Für die musikalische Umrahmung der Eröffnung sorgte die Jazz-Combo des Bundespolizei-Orchesters München. 
      
Das „Pedelec“ hat inzwischen sechsstellige Verkaufszahlen in Deutschland und gilt als „Einstieg“ in die Elektromobilität.
        
Das Elektroauto steht im Fokus der aktuellen Diskussion. Wird es unsere Mobilität verändern? Seit 100 Jahre gibt es immer wieder Anläufe, den elektrischen Antrieb im Automobil zu etablieren, mit bisher wenig Erfolg. Aber die Rahmenbedingungen unserer Energiewirtschaft und unseres Kommunikationsverhaltens haben sich verändertet. Warum dadurch der aktuelle Versuch elektrischen Individualverkehr zu schaffen erfolgreicher sein könnte, zeigt die Sonderausstellung „Aufgeladen!“ mit historischen und aktuellen Exponaten, Medien und Begleitveranstaltungen.

Die Ausstellung blickt zurück in die Geschichte der Elektromobilität und beschreibt den aktuellen Stand der Technik wie spezielle Motoren, Getriebe, Crash-Elemente, Akkus und Ladesäulen. Sie zeigt an Beispielen wie zukünftige Mobilitätskonzepte durch Verbindungen der Bereiche Mobilität, Energiewirtschaft und Kommunikation aussehen könnten.

Highlights der Ausstellung sind die ersten Spezialreifens für Elektroautos sowie aktueller Elektrofahrzeuge wie Auto, E-Roller, Pedelec Fahrräder. Historische Elektrofahrzeuge wie den Lieferwagen Hansa Lloyd oder den Nachbau des ersten deutschen Elektroautos, den „Flocken-Wagen“ laden zum entdecken ein.

Vergangenheit und Gegenwart: ein Slaby-Behringer Elektrowagen aus dem Jahr 1922 und ein Renault Fluence Z. E. aus dem Jahr 201
     
Leitungsgebundene Elektrofahrzeuge wie Straßenbahn, U-Bahn oder Trolleybusse bilden seit über 100 Jahren das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen im Individualverkehr erfordert neben technischen Voraussetzungen wie den Aufbau einer Ladeinfrastruktur auch die Bereitschaft, eingeübte Mobilitätsmuster zu überdenken.
      
Der Themenbereich „Neue Rahmenbedingungen“ beschreibt das Smartphone als Basis einer neuen Mobilität. Die Anzeige von Fahrplänen oder Standorten freier Leihfahrzeug macht es möglich, die Mobilität auch von unterwegs zu organisieren. Wenn das Elektrofahrzeug zukünftig auch noch als Speicher für Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt werden kann, ergäbe sich daraus eine ideale Kombination von Mobilität, Kommunikation und Energieversorgung. Vielleicht beeinflussen die veränderten Faktoren den Ausgang des erneuten Wettkampfs der Antriebssysteme diesmal zugunsten des Elektrofahrzeugs.
        
Die Sonderausstellung dauerte bis 15. September 2013. Ort: Halle III des Verkehrszentrums des Deutschen Museums, Am Bavariapark 5, 80339 München, www.deutsches-museum.de. Den Begleitkatalog zur Sonderausstellung von  Sylvia Hladky und Dr. Bettina Gundler mit 64 Seiten gibt es für 7.00 Euro

Weitere Artikel bis 2011